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Auf nach Wittenberg in die Stadt der Reformation

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Die kleine Stadt an der Elbe, aus der die Reformation ihren Lauf in die Welt nahm, hat sich zum 500. Refor­mationsjubiläum besonders herausgeputzt. Im Rahmen der Weltausstellung von Mai bis September gibt es dort derart viele attraktive Angebote, dass man/frau an einem Tag gar nicht alles ansehen und erleben kann. Kunstinstallationen, thematische Bereiche zu Gerechtigkeit und Frieden, Spirituelles, Mitmach­geschichten, Konzerte und Luthergarten sind nur ein kleiner Ausschnitt.

Zu einem Höhepunkt im Programm möchten wir Sie herzlich einladen: zum großen FrauenFestTag am 12. August, an dem auch der Deutsche Evangelische Frauenbund beteiligt ist.
Neben Bibelarbeiten, Frauen-Stadtführung und Tanz gibt es einen Work­shop „Frauen am Brunnen“ im Innenhof des Bugen­hagenhauses. Hier kommen die Frauen über die Nachhaltigkeit im Umgang mit Wasser ins Gespräch und können sich selbst einbringen. Frauen bewahren die Schöpfung und haben als Verbraucherinnen einen großen Einfluss, der nicht unterschätzt werden darf. 

Hier stehen wir – mit diesem Ausspruch setzen Frauen sich ein für Frauenrechte weltweit und für das Recht auf Religionsfreiheit überall. Dazu gehört auch das Recht der Frauenordination als Frucht der Reforma­tion. Für ein Foto stellen sich alle ordinierten Frauen in ihrer Vielfalt zusammen – auch als Zeichen der Solidarität mit den Frauen, denen die Ordination in ihren Kirchen verwehrt wird.

Am Nachmittag gibt es eine Podiumsdiskussion zur Frage, wie Frauen heute leben wollen und können: klar, vielfältig, selbstbestimmt. Wie können Frauen ihre individuellen Vorstellungen und Lebensentwürfe verwirklichen? Unterschiedliche Frauengenerationen kommen zu Wort.

Daran schließt sich ein FrauenFestMahl auf dem Marktplatz an. An die berühmten Tischgespräche im Hause der Familie Luther anschließend gibt es Tischreden von Frauen zu aktuellen Fragen, wo Frauen heute stehen. Mit dem Motto „Jede bringt etwas mit: ein Törtchen, ein Wörtchen, ein Lied“ wird angeknüpft an lebendige ChristInnen-Gemeinden wäh­rend der DDR-Zeit. Festrednerinnen sind u. a. Margot Käßmann und Sarah Wiener.

Maria steht auf – das ist die Botschaft des großen ökumenischen Frauengottesdienstes, der den FestTag abschließt. Das ist Verheißung für alle: Maria steht auf, damit Frauen, die die Botschaft hören, ermutigt und bestärkt werden, aufzustehen und aufrecht zu gehen.

Machen auch Sie sich auf dem Weg – es lohnt sich.

Hella Mahler, Stellvertretende DEF-Bundesvorsitzende

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