Skip to main content

Die Bundesvorsitzende informiert

|   Aktuelles

Mit dem 31. Oktober 2017 endet eine denkwürdige Dekade. Viele von uns werden diesen Reformations- (Gedenk)tag etwas erschöpft herbeisehnen und das nicht nur, weil er in diesem Jahr des Reformations­jubiläums ein bundesweiter Feiertag ist.

Liebe Mitgliedsfrauen, Sie haben vielfältige Veranstal­tungen wie Studienfahrten, Diskussionen, Vorträge und Ausstellungen (mit) organisiert oder besucht und sich dabei nicht nur mit dem historischen Ereignis des Thesenanschlages an der Wittenberger Schlosskirche beschäftigt, sondern sich darüber hinaus über die Bedeutung der Reformation für uns heutige Men­schen, aus der Sicht von Frauen, Gedanken gemacht. Die Frauen der Reformation und die Frauen der Refor­matoren wurden aus dem fast 500 Jahre währenden Dornröschenschlaf geweckt und das nicht durch den Märchenprinzen. Die Teilnahme und Mitarbeit beim FrauenFesttag in Wittenberg war uns daher eine „Ehrensache“. Und so waren wir als DEF vertreten bei Fachtagungen, Mitgliederversammlungen oder Aus­schussterminen im Christinnenrat, bei den Evange­lischen Frauen in Deutschland, der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Altenarbeit der EKD, der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft Familie, den Evangelischen Frauen der jeweiligen Landeskirchen und diakonischen Gremien, in Mediengremien und Medienkreisen, im ökumenischen Zusammenarbeiten in Kirchengemeinden und natürlich in unseren DEF Orts- und Anschlussvereinen. Wir haben ebenso viele Delegationen in Verbänden der Zivilgesellschaft wahr­genommen und darüber im „def aktuell“ berichtet und auch die negativen Folgen der Reformation, wie Glaubenskriege und Ausgrenzung „Andersgläubiger“ nicht schöngeredet.

Unsere eigene Bundestagung mit dem Thema „Geflüchtet-und was dann?“ spannt einen Bogen vom Gestern ins Heute und schließt damit auch an das Ökumenische Fest in Bochum an, das ich Mitte Sep­tember für den DEF besuchen konnte, ebenso wie den Evangelischen Kirchentag in Berlin.

Ob mit oder ohne Haupt- oder Ehrenamt in Kirche und Gesellschaft, wir setzen uns alle persönlich ein für eine lebendige Demokratie. Daher galt zur Bundestagswahl 2017 auch allen unser nachdrücklicher Aufruf:

“Frauen - IHR habt die Wahl, also nutzt Eure hart erkämpften Rechte!“

Wir hatten gerade die Wahl und ich bin mir sicher- IHRE Stimme war mit dabei...

Ihre Dietlinde Kunad, DEF-Bundesvorsitzende

Zurück