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Tipps zum digitalen Bezahlen

|   Aktuelles

Anlässlich des Weltverbrauchertages eine Presse-Infor­mation der Verbraucherzentrale Bayern (VZ Bayern) vom 14. März 2017

Den Einkauf an der Supermarktkasse kontaktlos be­zahlen oder den Fahrschein mit dem Smartphone lösen: Digitales Bezahlen bietet viele Möglichkeiten. Die neuen Funktionen bergen aber auch Risiken. Lassen Sie Ihren Einkauf nicht zum Sicherheitsrisiko werden.

Wie funktioniert mobiles Bezahlen über Funk­wellen?

An immer mehr Kassen kann mittlerweile per Funk bezahlt werden. Viele Smartphones und Kreditkarten sind mit der dafür notwendigen Funktechnik NFC (Near Field Communication) ausgestattet. Zum Bezahlen müssen die Karten oder Geräte nur vor das Lesegerät gehalten werden, für Beträge bis zu 25 € ist in der Regel die Eingabe einer PIN-Nummer nicht erforder­lich. „Die Funkkarten funktionieren nur auf sehr kurze Distanz. Schutz vor ungewolltem Auslösen können spezielle Schutzhüllen für Karten bieten, die die Funk­wellen blockieren“, erklärt Tatjana Halm, Rechts­expertin der VZ Bayern.

Wie zahle ich sicher?

Vermeiden Sie Zahlungen per Vorkasse! Am besten ist immer der Kauf per Lastschrift oder auf Rechnung. Beachten sollten Verbraucher außerdem, dass Anbie­ter für bestimmte Zahlmethoden häufig extra Geld verlangen, deshalb sichere Passwörter für Online­konten verwenden. Eine regelmäßige Kontrolle der Kontoauszüge hilft dabei, Missbrauch frühzeitig zu erkennen. Einige Zahlungsdienstleister bieten einen sogenannten Käuferschutz an. Dieser beschränkt sich aber meist auf zwei Stationen: Die Ware wird nicht oder es wird eine falsche Ware geliefert.

Was tun, wenn doch einmal etwas schiefgeht?

Melden Sie sofort dem Betreiber den Missbrauch von Zahlmitteln, über den auch eine Sperrung veranlasst werden kann. Wurde bereits Geld abgebucht, sollte bei der eigenen Bank eine Rückzahlung veranlasst werden.

Lydia Klein, Verwaltungsratsvorsitzende der VZ Bayern

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