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EFiD: Evangelische Frauen begrüßen Gesetzentwurf zur Entgelttransparenz

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Pressemitteilung:

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch dieser Woche den Gesetzentwurf des Bundesfamilienministeriums für mehr Entgelttransparenz beschlossen.

Die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) begrüßen diesen Schritt. "Damit rückt Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen ein kleines Stück näher", sagt die EFiD-Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth.

Sollte der Entwurf des Familienministeriums Gesetz werden, so hätten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten künftig die Möglichkeit, ihre eigene Entlohnung mit der Entlohnung von Kolleginnen und Kollegen gleicher Tätigkeit vergleichen zu können. Der Gender Pay Gap von über 20 Prozent in Deutschland müsse dringend verringert oder besser noch beseitigt werden, so Kahl-Passoth. "Das betrifft aber keineswegs nur größere Betriebe. Unsere Kritik am aktuellen Gesetzesentwurf ist daher, dass die Beschränkung zum Lohnvergleich aufgehoben werden muss, damit auch Mitarbeitende kleiner und kleinster Betriebe die Möglichkeit bekommen, für einen gerechten Lohn eintreten zu können."


Hannover, 13. Januar 2017

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