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EfiD: Kindererziehung darf kein Armutsrisiko sein! Fünfter Armuts- und Reichtumsbericht: Evangelische Frauen fordern Bundesregierung zum Handeln auf

|   Aktuelles

Höhere Regelsätze und bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten für Alleinerziehende fordern die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD).

„Kindererziehung darf in einer reichen
Gesellschaft wie der unseren kein Armutsrisiko mehr sein!“, fordert die EFiD-Vorsitzende
Susanne Kahl-Passoth. In den vergangenen zehn Jahren sei ein stetiger Anstieg
überschuldeter Haushalte in Deutschland zu verzeichnen. Ein herausragendes
Überschuldungsrisiko hätten Alleinerziehende, das zeige der nunmehr im Entwurf den
Sozialverbänden vorliegende fünfte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung.
Alleinerziehende müssten viel stärker unterstützt werden, meint auch die stellvertretende
EFiD-Vorsitzende Angelika Weigt-Blätgen. Der deutsche Staat fördere vor allem diejenigen,
die schon ein hohes Einkommen hätten, nicht jedoch diejenigen, die der Unterstützung
bedürften, wie Alleinerziehende und ihre Kinder. „Wir brauchen Umverteilung! Hier muss
dringend eine Gerechtigkeitslücke geschlossen werden.“


Hintergrund
Der Verband Evangelische Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) mit Sitz in Hannover ist als Dachverband die Stimme evangelischer Frauen in Kirche und Gesellschaft. Die EFiD fördert und unterstützt die Arbeit von und mit Frauen in kirchlichen Bezügen und ermutigt Frauen, in der heutigen Welt als Christinnen zu leben. Mit frauenspezifischer Kompetenz und Sicht setzt der Verband theologische, spirituelle, sozialdiakonische und politische Impulse. Zu EFiD gehören 39 Mitgliedsorganisationen mit insgesamt rund 3 Millionen Mitgliedern.

Susanne Kahl-Passoth ist Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD). Die 67-jährige Theologin i.R. war elf Jahre Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz (2002-2013), seit 2014 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Frauenrates.
Angelika Weigt-Blätgen ist stellvertretende Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD). Die Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen ist Mitglied der Synoden der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die 60-jährige Theologin ist auch Vorsitzende der Konferenz für Diakonie und Entwicklung und Mitglied des Aufsichtsrates des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung.
Evangelische Frauen in Deutschland e.V.
Berliner Allee 9-11
30175 Hannover
Tel.: 0511 – 89 768 100
Email: presse@evangelischefrauen-deutschland.de
www.evangelischefrauen-deutschland.de

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