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Frauen-Macht-Politik

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Würdigung von Irmgard von Meibom (1916 bis 2001)

Bundesvorsitzende Dietlinde Kunad würdigte anlässlich einer Veranstaltung am 6. September 2016 in Hannover Irmgard von Meibom, eine starke Verbandsfrau und von 1966 bis 1981 Bundesvorsitzende des Deutschen Evangelischen Frauenbundes e.V. (DEF).

100 Jahre wäre sie 2016 geworden. Den Wahlspruch des Verbandes „Verantwortung übernehmen für sich und andere“ hat sie gelebt und in die breite Öffentlichkeit der „ jungen Bonner Republik“ getragen. Sie hat Netze geknüpft, keine Debatte gescheut, den Finger auf die Wunden gelegt und in vielen Gremien zum „Tun“ aufgerufen.

Sie forderte die notwendigen Rahmenbedingungen ein, damit die Wahlfreiheit von Frauen für Familie und/oder Beruf überhaupt erst ermöglicht werden könne:

Nehmt Politik in die Pflicht und mischt Euch ein und mit!

Bewahrt die Schöpfung und überprüft Euer Konsumverhalten, erkennt Eueren Einfluss als VerbraucherInnen und die Macht der privaten Haushalte. Macht die volkswirtschaftliche Bedeutung von unbezahlter Familienarbeit und bezahlter Erwerbsarbeit als gleichwertig deutlich und hinterfragt den Stellenwert, den die Gesellschaft ihr zugesteht! Sind Haushaltsnahe Dienstleistungen und Pflege zwei sich untrennbar ergänzender Seiten einer Medaille“? - Solche Mutmachaussagen einerseits, aber auch kritische Fragen andererseits hat Irmgard von Meibom aus der Tradition des Verbandes heraus immer wieder gestellt und mit Feuer weiter entwickelt.

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, dann lesen Sie den ausführlichen Beitrag von Halgard Kuhn, die unser DEF-Archiv über viele Jahre hinweg wissenschaftlich betreut hat.

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Diskussionsrunde mit Dietlinde Kunad, Christine Morgenstern, Prof. Dr. Barbara von Meibom
Diskussionsrunde v.l.n.r. Dietlinde Kunad, Christine Morgenstern, Prof. Dr. Barbara von Meibom