Skip to main content

Besinnung für November

|   Besinnung

Monatsspruch November: „Wir haben um so fester das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.“ - 2. Petrusbrief 1, 19

Der Monat November ist ein schwieriger Monat –  dunkle Tage, Vergänglichkeit wird in der Natur genauso sichtbar wie an den Feiertagen, die uns daran erinnern, dass  unser Leben endlich ist. Diese dunkle Zeit macht viele Menschen antriebslos und depressiv. Was kann da helfen? Die Wissenschaft hat festgestellt, dass die Menschen in der dunklen Jahreszeit mehr Licht brauchen. Lichttherapien  helfen, mit der dunklen Zeit besser umzugehen. Können sie aber auch helfen, mit den dunklen Seiten und Zeiten des Lebens besser umzugehen?

Der Verfasser des 2. Petrusbriefes spricht auch von Licht, das die Dunkelheit erhellt und unser Leben heller machen kann. Dieses Licht kommt von Gott selbst. Gottes Worte sind Verheißungen für uns Menschen, die durch die Propheten und die Apostel in die Welt getragen wurden und werden. „ Auf diese Verheißungen dürft ihr euch verlassen“, würde der Briefautor sagen, „sie sind wie das Licht, das morgens aufbricht und strahlend den neuen Tag ankündigt“.

Er selbst hat diese hoffnungsvolle Erfahrung gemacht und ermutigt uns- seine Leserinnen und Leser- das  gewissermaßen als ganzheitliche Therapie auch zu übernehmen. „Ihr habt etwas, das euch Halt gibt und stärkt – Gottes Wort“.

Auf Gottes Wort zu hören, mich auf Gottes Wort zu verlassen – das gibt mir Orientierung im Leben, das ist wie ein Leuchtfeuer, wenn es um mich herum oder in mir drin dunkel ist. Das habe ich auch immer wieder erfahren dürfen. Und ich habe es um so fester erfahren, je tiefer ich mich darauf eingelassen habe.

Wer hat, der hat, sagt der Volksmund. Mein Konfirmationsspruch z. B.  habe ich als meinen Lebensbegleiter. Aber eine direkte Beziehung zu Gott ist mehr, sie braucht den Kontakt zu Gott, sie darf aus der Fülle der prophetischen Worte Kraft schöpfen. Viele Worte des Alten und des Neuen Testaments sprechen selbst davon, dass sie wie ein Licht leuchten wollen. Diese Therapie ist nicht verschreibungspflichtig, für diese Therapie brauchen Sie nur Ihr Herz zu öffnen, damit Gottes Licht eindringen kann und Ihre trüben Tage erhellen kann. Und in dunklen, schweren Zeiten? Da zündet Gott eine kleine Kerze an als Zeichen dafür, dass Er mit Ihnen geht.

Der November ist ein schwieriger Monat, aber am Ende des diesjährigen Novembers feiern wir schon den ersten Advent – die Ankunft Gottes als Licht der Welt für alle Menschen. Mag der November auch noch so schwer sein, dem Prophetenruf zum Advent dürfen alle folgen: „Mache dich auf und werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR und seine Herrlichkeit erscheint über dir.“

Hella Mahler, Hannover

Zurück