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SRUCH des Monats Mai

|   Besinnung

Es ist keiner so wie du/ Und ist kein Gott außer Dir

2. Samuel 7,22

Es ist die Situation eingetreten, in der sich der Mensch, in dessen D a n k g e b e t an Gott dieser Satz  vorkommt, sicher sein kann, in Zukunft unangefochten mit seinem Volk im Land seiner Väter wohnen zu können und sein Königtum überdies noch zu verewigen. Es fasste sich dieser Mensch ein Herz, so zu beten, weil er die schöne Zusage Gottes für beides durch seinen Prophetenpriester Nathan übermittelt bekam. (Vers 27)

Der Gott Israels ist aber auch ein „eifernder“ Gott, der Sünde begehen heimsucht bis in die Nachkommen, aber denen wohlwill, die ihn lieben und seine Gebote halten (nach M. Luthers Kleinen Katechismus).

Dieser andere Aspekt Gottes wird sich sehr bald nach dieser Gebetssituation am Beter auch erfüllen (nachzuvollziehen im ganzen folgenden Buch: Samuel 2 und im Buch Könige).

Im Vordergrund steht aber hier die absolute Demutshaltung König D a v i d s als Beter vor Gott. Ihm ist bewusst, dass nur die All-Mächtigkeit Gottes dies alles bewirkt hat, wofür er nun als einfacher Mensch, aber auch als königlicher Vermittler dieses Dankes für das Volk spricht.

Immerhin fasst sich David auch ein Herz, Gott dafür anzuflehen, seinen zugesagten S e g e n in alle Zukunft auf dem Volk Israel ruhen zu lassen (Verse 21 und 25): In dieser Situation steht der B e t e r mit G o t t nicht ganz auf Augenhöhe – aber immerhin……..

Denn im gesamten Kontext dominiert allemal dieser Vers 22, der große L i e b e und das
G o t t v e r t r a u e n des so Betenden widerspiegelt.

Dietlinde Peter (Landesverband Niedersachsen)

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