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Brücken bauen

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Dieses Motto wählten die 117 Mitgliedsorganisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorgani­sationen e.V. (BAGSO) für ihren 12. Deutschen Senio­rentag, der vom 28. bis 30. Mai 2018 in Dortmund stattfand.

Brücken wurden gebaut zwischen Menschen unter­schiedlicher Generationen durch offene und faire öffentliche Diskussionen über eine gerechte Lasten­verteilung zwischen den Generationen. Brücken auch zu den Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft, Kirche und Kultur, Wissenschaft  und zu den Medien.

Über den Deutschen Seniorentag

Der seit 1987 alle drei Jahre in einem anderen Bun­desland stattfindende „Deutsche Seniorentag“ ist für die BAGSO, die mehrere Millionen älterer Menschen in Deutschland vertritt, eine zentrale Veranstaltung. Einzelpersonen, Gruppen und Fachpublikum beteilig­ten sich an den über 200 Veranstaltungen.

Ein fester Bestandteil der Seniorentage ist eine Messe, die in Dortmund auf 10.000 qm neben informativen Vorträgen Angebote präsentierte, die älteren Men­schen das Leben erleichtern, auf der die Verbände der BAGSO ihre Arbeit vorstellten.

Über die Festrede des Bundespräsidenten

Mit einer Festrede eröffnete der Schirmherr, Bundes­präsident Frank-Walter Steinmeier, den 12. Deutschen Seniorentag. Nur einige zentrale Aussagen: „In unserem Sozialstaat ist die Politik verpflichtet, dafür zu sorgen, dass auch im Alter für alle ein würdiges Leben möglich ist.“

Er dankte den vielen Seniorinnen und Senioren, die sich für andere einsetzen: „Die Älteren bilden das Rückgrat der Ehrenamtlichen.“

Mit Blick auf die Herausforderungen in der Pflegepoli­tik forderte der Bundespräsident eine angemessene Wertschätzung: „Ich hoffe, dass das Wort  „Pflegenot­stand“ nicht dauerhaft zum deutschen Sprachgebrauch gehören wird.“

Über das zentrale Thema „Pflege“

Pflege wurde zu einem zentralen Thema des 12. Deutschen Seniorentages. So kündigte der Vorsitzen­de der BAGSO, Franz Müntefering, an: „Wir werden aufs Tempo drücken: Das gilt für die Pflege zu Hause und die Pflege in Heimen“.

Der Ruf nach Verbesserungen in der Pflege ist auch eine zentrale Botschaft eines Gemeinsamen Positions­papiers - der Dortmunder Erklärung - der 117 BAGSO- Verbände.

Über Grußworte, Highlights und das Programm des 12. Seniorentages

In Ihrem Grußwort hob die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, das große ehrenamtliche Engagement älterer Menschen hervor. Sie versprach, sich um diese Kümmerer zu kümmern.

Ein Highlight am Eröffnungsabend war der Ökume­nische Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche St. Reinoldi. In einer Dialogpredigt nahmen die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, und Weihbischof Matthias König, Pader­born, das Thema Brückenbauen auf. (Sacharja 8, 3-6)

Aus dem 100 Seiten umfassenden Programm eine Auswahl zu treffen, war nicht leicht. Im Goldsaal und Silbersaal war der direkte Kontakt mit „Prominenten“ möglich, denen man sonst in Funk und Fernsehen begegnet: zum Beispiel Dr. Norbert Lammert, dem Hirnforscher Prof. Gerald Hüther, Marianne Koch, Dr. Eckart von Hirschhausen…

In 17 kleineren Sälen gab es parallel Referate und Dis­kussionen. Ein Beispiel: „Multimediale und Interaktive Inhalte selbst erstellen? Ein Autorenworkshop für Neu­gierige, an dem Luitgard Herrmann, DEF-Bundesme­dienbeauftragte, beteiligt war.

Treffpunkt Bildung

Standort des DEF waren der BAGSO-„Treffpunkt Bil­dung“ und der darin integrierte „Offene Hörsaal“, der das Motto hatte: „Nie zu alt für Neues“. Auf diesem Treffpunkt wurde auch die benutzerfreundliche Datenbank der BAGSO www.wissensdurstig.de von der Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey mit einigen Klicks eröffnet.

Irmtraut Pütter, DEF-Bundesbeauftragte für den Demografischen Wandel

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Multimediale und Interaktive Inhalte selbst erstellen? Ein Autorenworkshop
Autorenworkshop "Multimediale und Interaktive Inhalte selbst erstellen"
Offener Hörsaal
Familienministerin Dr. Franziska Giffey eröfffnet Datenbank wissensdurstig.de