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SPRUCH des Monats September

|   Besinnung

Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.

Lukas 13,30

 

Das ganze Kapitel greift die eine Frage auf, die bis heute sehr viele Menschen umtreibt. Werden alle gerettet, werden es viele sein, ist die Zahl begrenzt oder sind es nur wenige? In einer Fülle von Bildern und Gleichnissen spricht Jesus von der Engen Pforte, der verschlossenen Türe, Auserwählten im Gottesreich, einer weltweiten Versammlung der Erlösten und den Ersten und Letzten.

Ich stelle mir selbst die Frage, wo werde ich sein, zu welcher Gruppe gehöre ich?

Den Vers 30 „… und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein“, sollten wir als dringende Warnung lesen. Diese Warnung hat Jesus mehrfach und deutlich ausgesprochen. Wir können es so verstehen. Letzte werden dabei sein, mit denen man nimmer gerechnet hatte – dafür fehlen wieder Erste, mit denen wir sogar fest gerechnet hätten. Natürlich gilt es auch im Hinblick auf Israel (Erste) und Heiden (Letzte) zu sehen und noch weiter darüber hinaus. Wir müssen gut aufpassen, dass wir in das Himmelreich hineinkommen.

Es werden nicht alle Menschen hineinkommen, es wird nur ein Teil gerettet, aber Jesus macht keine Zahlenangaben. Wenn wir das wissen, müssen wir uns um unsere eigene Rettung bemühen. Jetzt und sofort sollten wir den Eingang in das Gottesreich anstreben. Wir müssen uns klar sein, es gibt ein zu spät und man kann sich gewaltig täuschen mit seinen Berechnungen.

Bengel, ein berühmter Theologe, sagte dazu „Wenn die Gelegenheit vorbei ist, fängt der Mensch an zu wollen“.

Jesus mahnt uns alle, wir sollten nicht zu den Letzten gehören. Er will uns vor der verschlossenen Türe warnen, denn viele kommen nicht hinein. Obwohl viele danach streben, bleiben sie lieber auf dem breiten Weg einer allgemeinen Religiosität und wollen nicht durch die enge Pforte. Oder viele schieben die Entscheidung für Jesus vor sich her, denken, das habe noch Zeit bis in Alter. Es genügt aber nicht, ein bisschen religiös zu sein, ein wenig in der Gemeinde geholfen zu haben oder im Evangelischen Frauenbund Mitglied zu sein. Nein, wir brauchen ein klares Ja, ohne Wenn und Aber, zu Jesus und die Vergebung unserer Schuld, um nicht in die Verdammnis gestoßen zu werden.

Fangen wir heute an, geben wir Jesus unser Leben, bitten wir ihn heute noch um Vergebung und Gnade und dass er uns die Türe zu seinem Reich offen hält.

Lydia Klein, Lauben

Allein deine Gnade genügt, die in meiner Schwachheit Stärke mir gibt. Ich geb dir mein Leben und was mich bewegt.
Allein deine Gnade genügt.

Ich muss mich nicht länger um Liebe bemühn, ich habe Vertrauen zu dir, Du hast meine Sünde getilgt durch dein Blut, und Gnade ist für mich genug.

Das Blut Jesu lässt mich gerecht vor dir stehn, es hat alle Schuld gesühnt. Die Gnade hat über Gericht triumphiert und nun bin ich frei in dir.

Allein deine Gnade genügt, die in meiner Schwachheit Stärke mir gibt. Ich geb dir mein Leben und was mich bewegt.
Allein deine Gnade genügt.

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Rettungsring vor Steinmauer
Bild: Rosel Eckstein/pixelio.de